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Infos für Anfänger: So gelingt der Einstieg ins CMS webEdition

Obwohl sich das CMS webEdition mit dem Online Installer (webEdition mit dem Onlineinstaller installieren) genauso leicht wie z.B. WordPress installieren lässt, ist der erste Einstieg in webEdition gerade für Anfänger oft etwas mühsam. Wir zeigen euch mit welchen Informationsquellen der Einstieg gelingt!

Grundlegendes: Warum der Einstieg ins CMS webEdition etwas schwerer fällt

Das Content Management System webEdition lässt sich am besten mit dem Begriff Framework charakterisieren. WebEdition verzichtet vollkommen auf Plugins und Themes und setzt stattdessen auf integrierte Module und s.g. webEdition Tags. Dadurch haben Entwickler volle Kontrolle über jede Zeile Sourcecode und auch dem, was das webEdition im Frontend ausliefert.

Bereits das Basissystem ermöglicht es jedes Design und nahezu jede Funktionsanforderung umzusetzen. Redaktionelle Eingabemasken (Struktur und Layout) werden kunden- und projektspezifisch mit den s.g. webEdition Tags erstellt und angepasst. Durch weitere Zusatzmodule wie Kundenverwaltung, Umfragen und Online-Shop lassen sich auch geschlossene Kundenbereiche und E-Commerce-Websites erstellen. Die Anwendungsbreite und Flexibilität von webEdition haben jedoch auch einen Nachteil: zu Beginn wird man mit einer steilen Lernkurve konfrontiert.

webEdition ist installiert – und nun?

Die Installation von webEdition ist denkbar einfach. Nach dem Download des Online Installers wird dieser einfach auf den Webspace gepackt und gestartet. Anschließend wird man durch eine Schritt für Schritt Anleitung geführt, bei der unter anderem die zu installierende Version, Adminkonto und Datenbankinformationen abgefragt werden. Fertig!

Leider lässt oft die erste Euphorie bereits beim Login nach. Das CMS ist komplett leer: keine vorinstallierten Plugins, Themes oder sonstige® Daten(müll). Den einen freut’s, da er sich nicht mit dem Deinstallieren oder Löschen von Daten beschäftigen muss. Der andere weiß jetzt nicht, wie er eigentlich anfangen soll.

1. Ein webEdition Demo-Projekt muss her

Um sich einen Überblick über die Funktions- und Arbeitsweise von webEdition zu verschaffen, eigent sich ein Demo-Projekt hervorragend. Ein sehr umfangreiches webEdition Demo-Projekt findet sich bspw. auf webedition-buch.de. Die Datei wird einfach von der Website herunter und per FTP ins Verzeichnis /webEdition/we_backup/data/ hochgeladen. Anschließend wechselt man ins webEdition Backend und spielt die Demo-Website über Datei > Backup > Backup wiederherstellen ins CMS ein. Das CMS übernimmt beim Einspielen des Backups alle notwendigen Schritte automatisch und fordert nach Abschluss zu einer Neuanmeldung auf.

Neben dem bereits bekannte Cockpit, finden sich nun auch Dokumente und Vorlagen (Template) im linken Seitenbaum. Jetzt heißt es „herumspielen“. Ganz links befinden sich verticale Tabs mit denen der Entwickler zwischen Dokumente und Vorlagen wechseln kann. WebEdition Dokumente basieren auf Vorlagen. Öffnet man ein webEdition Dokument, dann findet sich unter dem Reiter Eigenschaft ein Hinweis auf die zugehörige Vorlage. Nun beginnt der Einstieg in die webEdition Programmierung.

2. webEdition Forum: User helfen Usern

Auch wenn mit der webEdition Demo-Website der erste Schritt getan ist, ist man nicht auf sich allein gestellt. Im webEdition Forum finden sich eine Vielzahl an Einträgen, die sowohl dem Anfänger als auch dem Profi im Umgang mit webEdition helfen. Auch wenn die Frage noch so banal erscheint, du darfst sie stellen!

3. Dokumentation für Entwickler: Tag-Wizard und Tag-Reference

Wie bereits mehrfach erwähnt, sind die s.g. webEdition Tags Dreh- und Angelpunkt in webEdition. Die XML-ähnlichen Tags werden zusammen mit dem HTML-Code der eigentlichen Website als Vorlagen abgespeichert. Dadurch wird der HTML-Code mit dem CMS verknüpft und dem Redakteur das Erstellen von Inhalten ermöglicht. Mit dem webEdition Tag <we:textarea wysiwyg=“true“></we:textarea> wird bspw. ein WYSIWYG-Editor erzeugt. Das CMS bietet eine Vielzahl solcher Tags, die mit allen Attributen und teilweise Anwendungsbeispielen in der Tag-Reference beschrieben sind. Ein unverzichtbares Hilfsmittel für alle webEdition Entwickler.

Zusätzlich steht dem Entwickler der s.g. Tag-Wizard direkt im CMS zur Verfügung. Bearbeitet man gerade ein Template, befindet sich am unteren Rand ein Button mit der Beschriftung Taghilfe einblenden. Darüber lässt sich eine Auswahlliste mit allen webEdition Tags einblenden und im Detail auf die Attribute und Werte zugreifen. Der Tag-Wizard ist eine Art Tag-Reference light und steigert dadurch die Effizienz beim Programmieren mit webEdition.

webedition/redakteuere/howtostart.txt · Zuletzt geändert: 2015/12/22 19:37 von Marc Krämer

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