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Externe JS-Plugins und andere Bibliotheken komfortabel in webEdition importieren

Obwohl das CMS webEdition bereits von Hause aus viele Funktionalitäten bietet, werden bei der Realisierung von Web-Projekten zunehmend externe Plugins und Bibliotheken genutzt, um fehlende Funktionen „nachzurüsten“. Dies können z.B. jQuery-Plugins für die Frontend-Darstellung oder auch PHP-Bibliotheken zum Erzeugen von PDF-Dokumenten sein.

Gerade bei umfangreichen jQuery-Plugins, wie dem DataTables, ist das manuelle Anlagen aller Verzeichnisse und Dateien in webEdition sehr aufwendig. Statt die externen Plugins und Bibliotheken in webEdition zu integrieren, ließen sich diese natürlich auch direkt auf dem Webserver speichern, was jedoch gerade beim Arbeiten mit Live- und Entwicklungssystemen zu Problemen führen kann, wenn vergessen wird, diese externen Verzeichnisse zu übertragen. Daher lohnt es sich benötigte externe Bibliotheken bzw. Plugins direkt in webEdition zu integrieren. Eine Alternative zum manuellen Anlegen bieten die webEdition Import/Export-Funktionen, wodurch sich automatisch Dateien und Verzeichnisstrukturen importieren lassen.

Dateien vom Server in webEdition importieren

Bevor mit dem Import (vom Server) begonnen werden kann, müssen zunächst die gewünschten Plugins bzw. Bibliotheken per (S)FTP auf den Server übertragen werden. Das hört sich im ersten Moment nach zusätzlichem Aufwand an, bietet aber einige Vorteile.

Sind die entsprechenden Dateien auf den Server übertragen, erreicht man den Import-Dialog von Dateien über das Menü Datei > Import/Export > Import. Als erste Einstellung ist dann „Dateien von Server importieren“ auszuwählen.

Nach dem Klick auf „Weiter“ gelangt man zum Dialog, wo das Quell- und Zielverzeichnis des Imports festgelegt wird. Direkt darunter befinden sich dann die interessanten Einstellungen. Hier kann festgelegt werden, welche Dateitypen importiert werden sollen. Dadurch lassen sich gezielt Beispiel-HTML-Dateien, Beispiel-Videos etc. vom Import ausschließen. Andere Text-Dateien wie CSS und JavaScript werden dann auch als webEdition CSS- und JavaScript-Dateien importiert und können anschließend im CMS bearbeitet werden. Beim Import von HTML-Dateien können webEdition Vorlagen (Templates) zugewiesen und damit die HTLML-Dateien gezielt in webEdition Dokument umgewandelt werden.

Beim Import von Grafiken stehen ebenfalls verschiedene Einstellungen, wie dem Erzeugen von Thumbnails, Skalieren und Drehen zur Verfügung.

Noch einen Schritt weiter (webEdition Basis-Konfiguration)

Oft werden bei verschiedenen webEdition Projekten je nach Anforderungen gleiche Plugins oder Bibliotheken eingesetzt. Obwohl der oben beschriebene Import den Komfort erhöht, ließe sich der einzelne Import verschiedener externer Dateien zusätzlich vereinfachen. Hierzu erstellt man sich bspw. ein universelles Basis-Framework bestehend aus oft verwendeten Komponenten (z.B. jQuery Plugins), Verzeichnisstrukturen (z.B. für Mehrsprachigkeit) und Vorlagen (z.B. für Online-Shops). Einmal angelegt, erstellt man hiervon ein webEdition Backup und kann dieses Backup zu Projektbeginn einmalig importieren und hat somit in kurzer Zeit bereits die Grundkonfiguration für ein neues Projekt erstellt. Ob und inwieweit das für jeden einzelnen Entwickler sinnvoll ist, muss der Entwickler anhand der bereits durchgeführten Projekte selbst entscheiden.

webedition/tipps/tipp22.txt · Zuletzt geändert: 2015/12/22 20:07 von Marc Krämer

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